Medizin und 
Weltanschauung

 

Jede Zeit-Epoche, jede Kultur, jeglicher Entwicklungsstrom
in der Menschheit ist geprägt von einer spezifischen Welt
der Bilder, Vorstellungen und kollektiven Projektionen.

Sobald diese oft zunächst hilfreichen schöpferischen Vorstellungen erhärten, verkrusten und sich der Verwandlung durch die lebendige Wahrnehmung des forschenden und erkennenden Bewusstseins widersetzen, werden sie zum Joch für die Menschheit.
Aus dem einstigen Erkennen wird das Urteil geboren, lebensfeindlich und zerstörerisch.

Dann ist es an der Zeit, dass starke neue Impulse diese Panzerung aufbrechen, die geistige Gefangenschaft beenden und dem Blick neue Weiten eröffnet.

Impressum

 

Die heute herrschenden großen drei „Weltreligionen” sind vor allem dadurch, dass es drei (!) sind, eine Gewähr für die Fortdauer der Feindschaft der Menschen untereinander und das stetige Beleben von feindseligen Botschaften gegen Andersgläubige, die in ihren „Glaubensbüchern” fest verankert sind, und um sein gesellschaftliches, berufliches und generelles Fortkommen nicht zu gefährden, sollte man einer dieser Glaubensgemeinschaften angehören und dieser auch gehorchen.

Die Germanische Neue Medizin® stößt auf diesen Zeitgeist, wendet sich in ihrer Grundkonzeption jedoch an einen gänzlich anderen Zeitgeist, der zwangsläufig als Folge der Entdeckung der Germanischen Neuen Medizin® als Vision entstehen muss. Es wäre ein Zeitgeist, der das Miteinander fördert und in geregelten Bahnen das für das Leben Essentielle naturwissenschaftlich herausfindet und befolgt. Es wäre ein Zeitgeist, der sich an der Natur und den Gesetzen der Natur orientiert.

Die Germanische Neue Medizin® fordert aus ihrem Selbstverständnis heraus von uns eine Rückbesinnung und Beschränkung auf die biologisch in uns angelegten lebensnotwendigen Lebensbedürfnisse, deren Befriedigung oberste Priorität hat. Aufgrund einer biologisch angelegten Grundordnung, die keinerlei Auf- und Abwertung einzelner Positionen und einzelner Individuen zulässt, würden die Bedürfnisse aller, auch unserer Mitkreaturen, berücksichtigt und das spezifische So Sein jedes Einzelnen respektiert werden.

Durch die Ausrichtung auf die Erfüllung der wirklichen Bedürfnisse kann das Suchen nach Ersatzbefriedigungen und daraus entstehend Neid, Missgunst, Unzufriedenheit, Egozentrik und Hass allmählich wegfallen. Eine natürliche Ordnung, in der jeder seinen Platz hat, und ein auf dieser Ordnung basierendes Miteinander ist ein mehr als vollwertiger Ersatz für eine künstliche Hackordnung und den gesamten zerstörerischen Überbau des gegenwärtigen Zeitgeistes.

Auch eine hierzu passende religiöse Vorstellung müsste ganz neu gefunden werden. Sie müsste auf jeden Fall eine Verehrung und Achtung der natürlich gegebenen Gesetzmäßigkeiten beinhalten. Für eine Unterscheidung zwischen Recht- und Unrechtgläubigen und die daraus entstehenden Kriege und Morde ist kein Platz innerhalb dieses neuen Zeitgeistes.

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